02.08.2014

Ein Kinospot zeigt Traum und Wirklichkeit

Ein junges Pärchen erträumt sich seine gemeinsame Zukunft – partnerschaftlich Familien-, Haus-, Erwerbsarbeit und „Geld" zu teilen... Schließlich wird es von der Realität des gravierenden Rentenunterschieds zwischen den Geschlechtern eingeholt. Aber das Pärchen lässt sich nicht beirren und hält an seinen Visionen einer traumhaften Realität in der Zukunft fest...

Noemi Jeschke und Christopher Spachtholz spielen die Hauptrolle im Kinospot zum Equal Pension Day. Foto: Gerald Schank

Ein junges Pärchen erträumt sich seine gemeinsame Zukunft – partnerschaftlich Familien-, Haus-, Erwerbsarbeit und „Geld" zu teilen ... Schließlich wird es von der Realität des gravierenden Rentenunterschieds zwischen den Geschlechtern eingeholt. Aber das Pärchen lässt sich nicht beirren und hält an seinen Visionen einer traumhaften Realität in der Zukunft fest, denn es machen sich alle auf den Weg zur Veränderung: Mit einer imposanten Treppenszene zum Thema Gender Pension Gap mündet das Ganze in eine positive Aufbruchsstimmung. Mit dem Hinweis, sich auf der Homepage zum Equal Pension Day zu informieren, beschließt das junge Pärchen, seine Träume Realität werden zu lassen.

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Der Spot wird im Rahmen des Pressegesprächs zum Equal Pension Day am 4. August 2014 ab 11:00 Uhr im Kino Hackesche Höfe in Berlin als Preview zu sehen sein. Wie in Köln angefragt, platzieren wir gerne den Spot bundesweit (Kontakt: cornelia.spachtholz@vbm-online.de).

Ziel des Equal Pension Day ist es, junge Frauen, junge Männer, junge Paare sowie Familien zu sensibilisieren, ihre heutigen Vereinbarkeitsentscheidungen mit dem Blick nach vorne zu treffen – denn Frauen erhalten aktuell durchschnittlich knapp 60 Prozent weniger Rente durch eigen erworbene Ansprüche als Männer (Gender Pension Gap). Altersarmut ist weiblich, insbesondere Mütter sind hiervon betroffen. „Mit dem neu zu etablierenden Aktionstag möchten wir auch die Entscheiderinnen und Entscheider der politischen Ebene und der Wirtschaft anmahnen, die Handlungsempfehlungen des 1. Gleichstellungsberichts der Bundesregierung aus 2011 sowie die Ergebnisse der Evaluation der ehe- und familienpolitischen Leistungen zu berücksichtigen bzw. umzusetzen", erläutert Cornelia Spachtholz, Vorstandsvorsitzende des Verbands berufstätiger Mütter e. V., Initiatorin des Equal Pension Days und Gestalterin des Kinospots. „Es geht bei weitem nicht ausschließlich um Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit. Mit dem Umstand, dass heutige Probleme zur Lösung in die Zukunft verlagert werden, geht es auch um Generationengerechtigkeit", so Spachtholz weiter.

Entstehung des Kinospots

„Ich bin dankbar, dass sich die Menschen mit ihrer Profession ehrenamtlich gewinnen ließen, meine Träume wahrzumachen und meine Ideen zum Equal Pension Day Spot umzusetzen", so Cornelia Spachtholz, „und ich bin vom Ergebnis tief beeindruckt, denn es übersteigt bei weitem mein Kopfkino. Was mich aber besonders berührt hat, war, mit welcher Selbstverständlichkeit und wie eigeninitiativ jeder sich auch über seinen Bereich hinaus eingebracht hat. So war z. B. unser Tonmeister kurzerhand auch mal ein „Wischer für die Kamera" oder unsere Oberbeleuchter haben auch mal Hand als Kameraassistenz angelegt und „Klappe geschlagen" oder eben mal den security man vor der Tür gemimt. Einfach nur großartig!", so Cornelia Spachtholz, für Drehbuch und Produktion verantwortlich.

Vielen Dank an

die phantastische Crew, die mit dem Ergebnis jedes Kopfkino um Längen übertroffen hat:

  • Anja Friehoff, Regie
  • Gerald Schank, Kamera
  • Gregor Voigt, Tonmeister
  • Michael Becker-Freitag und Benjamin Menne, Oberbeleuchter
  • Miriam Merten, Lisa Schmermer und Julia Glaser, Maskenbild
  • Attila E. Clair, Musik
  • Cornelia Spachtholz, Idee, Buch und Produktion
  • CAMCAR für das Sponsoring der kompletten Lichtausstattung für beide Drehtage
  • dem Kameha Grand Hotel, Bonn (Drehtag 19.7.2014), und der FH Köln (Drehtag 26.7.2014), die uns mit der jeweiligen Drehgenehmigung diese unglaublich schönen und beeindruckenden Kulissen ermöglicht haben.
  • alle Darstellerinnen und Darsteller, die sich eingebracht haben, die Bildgeschichte zu erzählen:

 

Sonny Adil, Anja Backhaus, Gerd Brings, Ramona Burggraf, Noemi Jeschke, Gabriele Dierkes, Stefan Ewert, Sascha Fehrer …

… Sybille Humboldt, Janina Jansen, Lydia Jansen, Rosalie Jansen, Hans Jeschke, Monika Kessler, Christiane Klemke, Louis Klemke, Olivia Klemke, Gabi Linder …

… Frank Montenbruck, Melina Montenbruck, Caro Pharo, Veronika Prühs, Heike Reiß, Sabine Sacher, Rudolf Schapmann, Wolfgang Schlößer, Judith Schulte-Loh …

… Christopher Spachtholz, Cornelia Spachtholz, Lolle Stern, Thomas Wasik, Rena Weniger, Kathrin Westphal, Rita Winkelman, Cornelia Wohlfahrt, Thomas Wohlfahrt

Auch wenn nach zwei Drehtagen „alles im Kasten" ist, stehen anschließend noch viele weitere Schritte an – von Schnitt über Bildbearbeitung, Mischung und Formatierung. Die Postproduktion lag bei fresh frames Film & TV Produktion GmbH in einer Hand. Die Abstimmungsprozesse waren zu jeder Uhrzeit – ob nachts oder früh morgens – trotz 430 Kilometern Entfernung von Nürnberg nach Köln via skype möglich.

Kontakt und Rückfragen zum Kinospot

Der Spot ist geeignet zur Ausstrahlung in Kino, Fernsehen oder als Opener Ihrer Veranstaltung. Bei Interesse, den Spot in Ihr Programm aufzunehmen, freuen wir uns, von Ihnen zu hören: per Mail an cornelia.spachtholz@vbm-online.de, oder mobil unter 0178 5141638, oder persönlich am 4. August 2014 beim Pressegespräch.

Homepage Equal Pension Day

Weitere Informationen sowie Alles über unsere Aktivitäten rund um den Equal Pension Day finden Sie demnächst auf unserer Homepage www.equalpensionday.de. Sie wurde ehrenamtlich vom Geschäftsführer der Designergruppe, Herrn Dirk Klein, und seinem Mitarbeiter, Herrn Christian Bayer, gefertigt.

Über den Verband berufstätiger Mütter VBM e. V.

Der Verband berufstätiger Mütter (VBM) e. V. wurde 1990 in Köln gegründet und ist inzwischen in über 22 Regionalstellen bundesweit vertreten. Als gemeinnütziger und überparteilicher Lobbyverband für berufstätige Mütter tritt er seit über 20 Jahren für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie – für Frauen und Männer – ein und engagiert sich hierbei in verschiedenen Gremien und Kooperationen auf Kommunal-, Landes- sowie Bundesebene.

Das Dschungelbuch, ein Leitfaden für berufstätige Mütter & Väter und solche die es werden wollen.
Equal Pension Day, eine Initiative des VBM e. V.

Gerne stehen wir Ihnen Rede und Antwort und freuen uns über Berichterstattung!

  • Cornelia Spachtholz, VBM

    Statement
    "Mit dem neu etablierten Aktionstag möchten wir junge Paare, Mütter und Väter sensibilisieren, in ihre heutigen Entscheidungen zur Vereinbarkeit auch die langfristigen Folgen für ihre zu erwartenden Alterseinkünfte zu berücksichtigen. Wir möchten auch die Entscheiderinnen und Entscheider der politischen Ebene sowie der Wirtschaft anmahnen, die Handlungsempfehlungen des 1. Gleichstellungsberichts der Bundesregierung aus 2011 sowie die Ergebnisse der Evaluation der ehe- und familienpolitischen Leistungen zu berücksichtigen bzw. umzusetzen. Für eine echte Wahlfreiheit des Familien-, Arbeits- und Lebensmodells beider Geschlechter geht es um die konsequente Umsetzung des GG 3 (2). Es geht um Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit, und angesichts der Verlagerung heutiger Probleme in die Zukunft auch um Generationengerechtigkeit."

    Cornelia Spachtholz, Vorstandsvorsitzende des Verbandes berufstätiger Mütter VBM e.V.

  • Edith Schwab, VAMV

    „Alleinerziehende erbringen täglich eine enorme Leistung für ihre Kinder und für sich. Dass sie als Frauen im Alter mit zum Teil niedrigsten Renten abgespeist werden, ist unserer Gesellschaft unwürdig. Was fehlt, sind angemessene Rahmenbedingungen. Eine entschlossene und wirksame Politik zur Schließung des Gender Pension Gap ist aus Sicht des VAMV überfällig.“

    Rechtsanwältin Edith Schwab, ehemals Vorsitzende des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter, Bundesverband e.V.

  • Melanie Vogel, women&work

    „Der Equal Pension Day ist ein Aktionstag, den ich als Initiatorin und Veranstalterin der women&work nur zu gerne unterstütze, denn er zeigt: Geld verdienen darf für uns Frauen kein Luxus sein, sondern muss – im Sinne unserer persönlichen Zukunftsfähigkeit – zu einer Selbstverständlichkeit werden. Frauen und Männer werden im Zeitalter des demografischen Wandels in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gebraucht. Auf Augenhöhe, gleichberechtigt und gleichwertig. Im Sinne einer innovationsfähigen und zukunftsgerichteten Gesellschaft ist es wichtig, an den entscheidenden Stellschrauben zu drehen, damit genau das möglich ist. Der Equal Pension Day hilft dabei, weil er sehr deutlich auf einen nicht tragbaren Missstand hinweist und alle Beteiligten aufruft, aktiv zu einer Verbesserung beizutragen.“

    Melanie Vogel, Geschäftsführende Gesellschafterin der AGENTUR ohne NAMEN, Veranstalterin der women&work

  • Hans-Georg Nelles, Bundesforum Männer

    "Mit der Unterstützung des ‚Equal Pension Days‘ verbindet das BUNDESFORUM MÄNNER die Erwartung, dass gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen dahingehend beeinflusst werden, dass junge Männer und Frauen ihre Vorstellungen einer partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit auch als Väter und Mütter leben können und die in dieser Situation einvernehmlich getroffenen Entscheidungen im Übergang zum Ruhestand in Zukunft nicht mehr dazu führen, dass ein ‚Gender Pension Gap‘ entsteht."

    Hans-Georg Nelles, Geschäftsführender Vorstand Bundesforum Männer